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Wie wird Erfolg wahrgenommen – Das Bild

“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.”

Ein bewährtes Zitat, das durch die digitalen Welten auf Websites und Social-Media-Kanälen eine ganz neue Relevanz bekommt und stärker als je unser persönliches Image beeinflusst und formt. Wer heutzutage erfolgreich sein möchte, muss vor der Veröffentlichung an die Bilder denken, die in Sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in der Presse oder in Infofoldern veröffentlicht und weiter getragen werden.

Mit einem Bild von jedem und jeder von uns werden alle Teile unserer „Wie wird Erfolg wahrgenommen“-Serie vereint und in einer Augenblickaufnahme in einem eingefrorenen Moment zum Ausdruck gebracht.

Was nimmt ein Betrachter bei einem Bild wahr?

  1. Der Betrachter macht sich “ein Bild” von einer Person, indem er zur Kenntnis nimmt, was man trägt,
  2. ob man bei der Frisur und dem Makeup einen authentischen Auftritt hinlegt und
  3. ob die Mimik und Gestik, also das non-verbale mit
  4. dem Fokus also der Aufmerksamkeit, die man dem Betrachter entgegenbringt korrespondiert.

Der Betrachter wird Rückschlüsse auf die Person bzw. das Unternehmen ziehen, dies passiert ganz natürlich und unterbewusst. Das heißt aber auch, dass ein Bild von uns so gestalten können, wie wir vom Betrachter wahrgenommen werden wollen.

Es sollen neue Bilder entstehen – worauf ist zu achten?

Wofür stehen die Bilder? Ich unterscheide immer sehr deutlich zwischen der privaten oder der beruflichen Verwendung der Bilder.

Im beruflichen Kontext ist auf mehr Details zu achten als bei einem Bild für die private Verwendung:

    • Pose
      • was möchte man ausdrücken?
      • die meisten wollen kompetent, vertrauenswürdig, offen, freundlich, zugänglich wirken
      • keine Unterwerfung, aber auch kein Herabblicken
      • bei Frauen nicht zu sexy
      • dies schließt einige Posen aus
    • Kleidung
      • der Branche angemessen
      • Bedeutung der Farben bedenken
      • prinzipiell haben Frauen hier mehr Möglichkeiten
    • Gesichtsausdruck
      • muss im Einklang mit der Pose stehen, sonst löst er eine Dissonanz aus
      • freundlich offen, aber nicht zu cheesy
      • ernstes bis leichtes Lächeln sind im Business Bezug akzeptiert, ein breiten großes Lachen weniger
    • Bildschnitt
      • dieser hängt mit der Verwendung zusammen
        • Kopfportraits für Social Networks (LinkedIn, Xing)
        • Teamseite auf der Homepage von jedem Mitarbeiter
        • Presseartikel
        • Header Bilder für die Webseite, um verschiedene Aspekte des
      • prinzipiell sind Ganzkörperaufnahmen eher unüblich im Business Bereich

Ich habe auf Pinterest ein Board angelegt, dort zeige ich Kleidungs- und Poseninspirationen für Business Portraits, sowie ein paar Aspekte, auf die bei Gruppen Portraits zu achten ist, wenn es z.B. zwei Gründer gibt.

Herausforderung bei Gruppenaufnahmen

Die Herausforderung, wenn mehr als eine Person am Bild ist und es sich um berufliche Portraits dreht, ist, dass sofort die Position der zwei oder mehr Personen im Raum und zueinander vom Betrachter wahrgenommen werden. Sind sie gleichberechtigt? Spielt eine Person die zentralere Rolle? Wie kommunizieren und harmonieren oder disharmonieren die Personen im Bild miteinander?

Perspektive auf Augenhöhe

Manche meiner Kollegen nehmen beim Fotografieren unterschiedliche Perspektiven ein. Ich begegne meinem Gegenüber „auf Augenhöhe“. Daher nehme ich sowohl durch das Objektiv als auch durch meine Aufnahmeposition eine Höhe ein, die bei einem Dialog mit der Person entstehen würde.

Wenn euch die Serie “Wie wird Erfolg wahrgenommen” gefallen hat, lasst doch einen Kommentar dar bzw. wenn wir weitere Wünsche und Anregungen habt was ihr rund um dieses Thema lesen würdet schreibt mir eine Nachricht.

2015-Elena-(c)-Karin-Ahamer-1 Autorin: Mag. Elena Rachor

Wie wird Erfolg wahrgenommen - Das Bildelena
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