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Wie es ist selbst vor der Kamera zu stehen

Hallo zusammen,

ab und an braucht auch eine Fotografin neue Fotos von sich für Social Media und die Webseite. So ging es mir. Wie es ist selbst vor der Kamera zu stehen? Davon möchte ich euch heute erzählen.

Vorbereitungen

Zusammen mit Carola Moon, Dina Lee und Karin Ahamer hatte ich ein Shooting mit einiger organisatorischer Vorbereitung geplant. Wie schaffen wir es an einem Tag 3 Leute zu fotografieren und fotografiert zu werden? Was für Kleidung bringen wir mit? Welches Makeup wollen wir? Sind die Bilder nur für uns oder benötigen wir geschäftlich welche? Es sind so viele Fragen, die wir sonst mit unseren Kunden treffen und sie bei der Entscheidung unterstützen, doch nun mussten wir sie für uns selbst beantworten und das ist immer schwerer.

Nervosität kommt auf

Zu Beginn des Planungsprozesses war ich überhaupt nicht nervös. Ich bin es typisch Elena, sehr pragmatisch angegangen, ich gebe mein Bestes bei den Fotos für die anderen, bei mir selbst hätte ich gerne eine Mischung aus beruflich und privat, da ich sicherlich für Social Media, Webseite und andere Marketingaktionen Bilder von mir selbst benötige. Bei der Kleiderauswahl ging es relativ schnell, da mein Kleiderschrank dank Martina Forthuber ihrer Styleberatung und Kastencheck letzten Herbst ohnehin deutlich geleert wurde und gut strukturiert ist. Doch je näher der Termin kam desto nervöser wurde ich.

Hilfe ich fotografiere 3 Kolleginnen, was für Erwartungen haben Sie? Schaffe ich es Ihren Ansprüchen zu genügen etc.

Das Erlebnis

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Am Ende war es ein absolut grandioser Tag. Wir haben uns selbst wirklich das volle Programm gegönnt wie auch unseren Kundinnen. Um fair zu sein daher auch von mir ein before Bild. :-)

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Ich durfte mal bei Anita am Stuhl sitzen. Es war sehr ungewohnt auf einmal diese Position vor dem Spiegel einzunehmen, gestyled zu werden und dabei macht jemand Bilder von einem.

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Einmal den Platz gewechselt, ich auf Anitas Stuhl. © Carola Moon

In der Praxis ist unser Zeitplan nicht ganz so glatt aufgegangen, somit hatte ich nicht mit jeder der Dreien gleich lang Zeit sie zu shooten, doch wir haben es geschafft, dass jeder von jedem Bilder bekommen hat.

Im Titel seht ihr mein Gruppenbild von uns. Jede von uns hat ein Gruppenbild geposed und meine lieben Bürokollegen Sophie oder Florian haben dann jeweils abgedrückt.

Was nehme ich mit?

Einmal in der Maske zu sitzen und vor der Linse zu stehen hat mir einige Dinge gelehrt.

  1. Ich hatte ein Bild von mir im Kopf noch mit viel kindlich / jugendlichen Zügen.
  2. Ein natürliches Portrait mit Haaren und Makeup zu erzielen, so wie sich die Frau selbst auch sieht ist schwerer als eine deutliche Typveränderung zu machen und jemanden zu überzeichnen.
  3. Vor der Linse vergisst man sein komplettes Training als Fotografin, ich wusste überhaupt nicht mehr wie ich posen muss oder was nun gut aussieht. Man braucht Anweisungen wie jede Kundin.
  4. zu sehen wie schlank man in Wahrheit ist, da die eigene Wahrnehmung doch sehr von der Realität abdriftet
  5. gefallen an der eigenen Haarfarbe zu finden, denn im Kopf bin ich immer noch hell blond wie als Jugendliche.
  6. Ich mag mein eigenes Lachen mittlerweile sehr, das war nicht immer so.

Fazit

Jede Frau sollte sich regelmäßig solch ein Portraitshooting gönnen. Denn es ist wie eine kleine Zwischenbilanz ziehen. Man stellt fest wie man jetzt ist und findet gefallen an den Veränderungen, da sie uns zu dem Menschen machen, der wir jetzt sind. Es hat mir selbst geholfen auch noch mal wieder mehr Frieden mit mir selbst zu schließen.

Euch ein schönes Wochenende

Elena

Wie es ist selbst vor der Kamera zu stehenelena
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