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Man muss sich um sich selbst kümmern um anderen hilfreich zu sein

Hallo zusammen,

heute gibt es mal wieder einen kleinen philosophisch, psychologisch angehauchten Artikel vom Herzen. Zugegeben manchmal reagiere ich selbst etwas allergisch auf so angebliche “Volksweisheiten” somit keine Angst ihr werdet hier nicht darüber belehrt wie ihr zu leben habt. Ich habe mir schlicht zu einem Zitat aus einem Buch meine eigenen Gedanken gemacht und möchte diese mit euch teilen. Vielleicht hat der eine oder die andere noch ergänzende Ideen dazu, dann bitte einfach kommentieren oder mir eine Mail schreiben wenn es die Öffentlichkeit nicht mitlesen soll.

Vor ein paar Monaten habe ich das Buch “Die Neuerfindung des Erfolgs” von Arianna Huffington (Gründerin der Huffington Post) gelesen. Welches ich jedem ans Herz lege, der schon mal in den Strudel der Überstunden, Aufopferung für die Arbeit und Abhängigkeit vom “bling” des Handygeräusches gerutscht ist. Sie reflektiert sehr gut darüber was der Erfolgsdruck mit ihr gemacht hat, wie sie über die aktuelle Definition des Erfolges gestolpert ist und sich selbst zerstört hätte wenn ihr Körper nicht die Notbremse gezogen hätte. Zusammen mit Freunden und Kollegen hat sie sich daher ihre Gedanken gemacht wie der Erfolg heute aussehen kann und wie wir es schaffen aus dieser ständigen Erreichbarkeit und ungebremsten dauerhaften Leistungsbereitschaft ausbrechen können.

Eine ihrer Freundinnen ist die Zen Priesterin, buddhistische Lehrerein und Autorin Joan Halifax, die selbst als Sterbebegleiterin arbeitet und das Buch “being with dying” geschrieben hat. Sie prägte die Aussage: “man muss sich um sich selbst kümmern um sich um andere kümmern zu können” – dies war eine ihrer großen Erkenntnisse in der Hospitz Arbeit. Was sie meiner Meinung nach damit meint und deutlich macht ist, dass ich immer auf mich selbst achten muss, nur wenn ich gesund und im Lot mit mir selbst bin, kann ich anderen helfen. Sprich meine Energie muss positiv sein sonst kann ich keine positive weitergeben. Dies wird einem natürlich in Pflegeberufen am schnellsten deutlich, da dort die Energie des anderen sofort zu spüren ist und ich als Patient beispielsweise merke ob die Person mit positiver Energie in den Raum kommt und die Kraft hat sich um mich zu kümmern. Doch auch ich merke es in meinem täglichen Leben und Arbeiten. Wenn ich selbst ausgeglichen bin und es mir gut geht, habe ich die Kraft ohne Energieverlust für andere da zu sein, bin ich selbst nicht im Lot passiert es einem viel leichter, dass man Energie verliert und quasi ausgesaugt wird.

Was sind für dich deine Rituale um Abzuschalten und die Akkus wieder aufzuladen? Was tust du um dich um deine eigene psycho Hygiene zu kümmern?

Liebe Grüße

Elena

 

 

Man muss sich um sich selbst kümmern um anderen hilfreich zu seinelena
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