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Lernen sich selbst zu lieben – oder einfach aufhören zu hassen

Hallo zusammen,

auf was bist du stolz? Was hast du in deinem Leben schon erreicht? Wir alle haben vermutlich einen Schulabschluss, lieben unsere Familie und Freunde, sind in irgend einer Weise in unserem Umfeld aktiv (Sportverein, Event Organisation, Interessensvertretung etc.), haben uns selbst etwas geschaffen (Wohnung, unser Leben an sich). Das sind doch alles Dinge über die man zufrieden sein kann. Vielleicht warst du diese Woche mit einer Freundin einen Kaffee trinken, hast ihr deine Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt, ein leckeres Abendessen für deine Familie gekocht oder sonst etwas getan, worüber sich eine dir nahestehende Person gefreut hat. Erkenne dies doch einmal selbst an und sei stolz auf dich.

Viel zu selten sind wir einfach mal mit der Situation und uns zufrieden. Ständig muss etwas optimiert und verbessert werden. Ganz besonders meist wir selbst. Mich beschäftigt aktuell das Thema “Selbsthass” sehr. Ja es klingt krass uns sehr negativ aber leider ist meine Erkenntnis, dass jede Frau dieses Thema durchlebt. Mir ist es bewusst geworden, als eine Fotografie Kollegin das Thema aufgegriffen hat. Sie meinte, sie kennt keine Kundin, die nicht etwas an sich selbst auszusetzen hat. In dem Moment hat es mich getroffen wie ein Schlag auf den Kopf. Ja, jede Frau kämpft mit sich selbst, ist zu sich selbst am strengsten und macht sich selbst fertig.

Warum?

Glauben wir ernsthaft wir leisten bessere Arbeit wenn wir uns ständig kritisieren, es uns nie recht machen können und nur einstecken müssen? Wären wir mit so jemand befreundet, wäre er die längste Zeit unser Freund gewesen. Denn von niemanden lassen wir uns solche Beleidigungen gefallen wie von unserer eigenen inneren Stimme.

Cheri Huber schreibt in ihrem Buch “There is nothing wrong with you”, dass es nichts selbstzerstörerisches gibt als der Selbsthass oder aber auch der Ego Aufbau durch Erniedrigung anderer. Sie hat es für mich sehr passend entschlüsselt, dass wir alle diese Muster in uns tragen, da wir als Kinder immer gesagt kriegen was man nicht tun darf und gemaßregelt werden um die vorhandenen Gesellschaftsregeln zu lernen und uns anzupassen. Als Kind ist es daher dein höchstes Ziel es deinen Eltern recht zu machen, doch wir erleben meist, dass wir dies nie schaffen, denn plötzlich gibt es eine neue Regel die wir noch nicht kannten und bekommen wieder einen Rüffel. Im Erwachsenen Alter müssen wir nun aber lernen diese beständige Kritik und Maßregelung in unserem Kopf wieder abzuschalten. Es gibt keine Eltern mehr, denen wir es recht machen wollen. Wir sind für unser eigenes Handeln nun verantwortlich.

Der erste Schritt um uns mit uns selbst wieder zu versöhne wäre doch, diese Stimme zur Kenntnis zu nehmen und ihr aber gleichzeitig mitzuteilen, dass wir Sie nicht mehr benötigen. Danke ihr für Ihr da sein und dass Sie nun ruhe geben kann. Denn im Kern sind wir doch alle gut und wollen für uns und unsere Mitmenschen ein glückliches Leben. Dein Streben ist es doch gute Arbeit zu leisten, deiner Familie Liebe zu schenken und für Sie und deine Freunde da zu sein. Pflege dich daher selbst wie du auch deine Freunde und Familie pflegst, schenke dir selbst Zeit und Aufmerksamkeit, verwöhne dich mal und freue dich über dein Handeln. Du bist es wert!

Liebe Grüße

deine Elena

Lernen sich selbst zu lieben - oder einfach aufhören zu hassenelena
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