Angestellt vs. Selbständig – die Babypause

Hallo zusammen,

wie manche vielleicht schon mitbekommen haben, gibt es einen neuen YouTube Kanal von mir auf dem ich über meine Schwangerschaft und die Selbständigkeit berichte. Wer ihn noch nicht kennt das ist er.

Doch worum es mir heute eigentlich geht ist, die Unterschiede am Ende der Schwangerschaft. Bei einer unselbständig erwerbstätigen Frau ist es klar gesetzlich geregelt, 8 Wochen vor der errechneten Entbindung beginnt die Schutzfrist in der du ein absolutes Arbeitsverbot hast in Österreich, auch Mutterschutz genannt und geht auch 8 Wochen nach der Entbindung weiter. Sonderfälle treten ein bei früherer Entbindung,, Kaiserschnitt und Mehrlingsgeburten, doch der Einfachheit halber klammer ich dies mal aus. Wenn dies auf dich zutrifft erkundige dich am besten direkt bei der Arbeiterkammer.

In der Zeit des Mutterschutzes erhält man von der Krankenkasse das so genannte Wochengeld. Der Arbeitgeber ist in dieser Zeit von Lohnzahlungen befreit.

Das Mutterschutzgesetz gilt für Selbständige nicht, aber sie haben ebenso Anspruch wie Dienstnehmerinnen aus dem Versicherungsfall für Mutterschutz. Die Sozialversicherung stellt in dieser Zeit normalerweise eine Betriebshilfe, die die Arbeiten der werdenden Mutter im Betrieb übernimmt. Falls keine geeignete Kraft gefunden wird kann auch Wochengeld gewährt werden. Was sich für 2016 in Höhe von 52,69 € pro Tag beläuft.

Als Angestellte würde für mich mit Ende dieser Woche der Mutterschutz beginnen, doch als Selbständige mache ich noch ein wenig weiter 😉 Da ich für die nächsten Wochen noch ein paar Shootings im Kalender stehen habe.

Ich hoffe dies hat euch ein wenig Licht in das Dickicht des Mutterschutz bei Selbständigen vs. Angestellten gebracht.

Liebe Grüße

Elena

 

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